Deutscher Sporthund Verein Wesel Am Jäger 1955 e.V.

in 46487  WESEL-Diersfordt

 

Unsere Sportangebote

Quelle Verband für das Deutsche Hundewesen

Kinder und Hunde = Zwölf "goldene" Regeln

Welpenerziehung

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Welpen sind auf dem Hundeplatz willkommen, denn der Grundstein für ein harmonisches Miteinander wird bereits bei der Welpenerziehung gelegt. Hier entscheidet die richtige Sozialisierung mit anderen Artgenossen über die weitere Entwicklung des Vierbeiners. Egal ob Dackel oder Dogge, bereits junge Hunde müssen lernen, sich in ihrer Umwelt richtig zu verhalten. Richtiges Verhalten ist nicht angeboren, sondern muss erst erlernt werden. Dabei ist es unrelevant, ob der Hund sein zukünftiges Leben auf dem Land oder in der Stadt verbringt, denn andere Hunde, Autos, Radfahrer, Kinder etc. gibt es überall. Neben einfachen Lerneinheiten wie Hier und Bleib, werden auch Fragen rund um die Stubenreinheit und Fütterung beantwortet.

 
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Die Welpenerziehung setzt sich aus vier großen Themengebieten zusammen:

a) Sozialisierung mit anderen Hunden
d. h. Hunde sind Rudeltiere und brauchen den Kontakt zu Artgenossen. Im Welpenspielkurs treffen unterschiedliche Hunderassen des gleichen Alters aufeinander, so dass z. B. Große Hunde den richtigen Umgang mit kleinen Hunden lernen (vorsichtiges Spielen), aber auch kleine Hunde keine Angst vor großen Hunden haben brauchen (Angstbeißen wird vermieden). Es wird sichergestellt, dass Welpen keine schlechten Erfahrungen mit anderen Hunden erfahren und sich dadurch Fehlverhalten festigt.

b) Sozialisierung mit Umweltreizen
Dosiert werden die Welpen mit unterschiedlichen Umweltreizen konfrontiert. Sie lernen mit ungewohnten Situationen (schnelles aufspannen von Regenschirmen, klappernde Mülltonnen, laute Einkaufswagen etc.) umzugehen, Ängste werden reduziert.

c) Erziehungsübungen
Erste Erziehungsspiele werden mit Hund und Mensch durchgeführt, so dass bereits der junge Hund lernt, z. B. nicht an der Leine zu ziehen oder beim Rufen auch zu seinem Besitzer zu kommen. Es ist wichtig früh mit der Ausbildung zu beginnen, denn eine Korrektur von ungewünschten Verhaltensweisen ist deutlich aufwendiger und zeitintensiver, als von Anfang an Fehler zu vermeiden.

d) Tipps für den Menschen
Viele Menschen holen sich einen Hund, ohne sich vorher genau über Verhalten und Erziehung im Klaren zu sein. Gerade Welpenbesitzer haben viele Fragen (z. B. wie bekomme ich den Hund stubenrein, wie füttere ich richtig, wie lange darf der Welpe spazieren gehen, wie verhält sich mein Kind gegenüber dem Welpen richtig etc.) und brauchen bei der Erziehung viel Unterstützung. In den Welpenspielkursen lernen auch die Besitzer Grundlegendes über ihr neues Familienmitglied.

Begleithundprüfung

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Die Erziehung des Hundes auf Alltagstauglichkeit steht hier im Vordergrund. Neben der Verkehrssicherheit wird auch die Sozialverträglichkeit und Unbefangenheit des Hundes in verschiedenen Alltagssituationen zunächst im eingefriedeten Grundstück, danach im öffentlichen Straßenverkehr überprüft. Der Halter muss beweisen, dass er über Grundwissen der Hundehaltung verfügt und in einem Sachkundetest diverse Fragen beantworten. Die Begleithundeprüfung ist die Grundlage für alle weiteren Sportarten. Für weitere Prüfungen muss diese nachgewiesen sein.

 

Fährtenhundprüfungen

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Die Fährtensuche ist eine der anspruchvollsten Aufgaben für Hunde. Diese Arbeit basiert auf der optimalen Nasenveranlagung des Hundes. Auf einer Distanz von 250 m bis zu 2 km mit Winkeln und Bögen und dem Auffinden von kleinen Gegenständen muss der Hund seine Fähigkeiten unter Beweis stellen. Man beginnt mit der Eigenfährte und kann in den verschiedenen Stufen bis hin zu einer drei Stunden alten Fremdfährte, die auch noch mehrfach von Verleitungsfährten gekreuzt ist, den Hund ausbilden und in Prüfungen Führen.
Dem Team Mensch/Hund, dem diese Sparte Freude bereitet, kann zusätzlich neben der Fährtenarbeit auch noch das Stöbern erlernen.

 

Vielseitigkeitssport

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Fährtenarbeit, Unterordnung und Schutzdienst, das sind die drei Elemente des Vielseitigkeitssports. Es ist die älteste Hundesportart überhaupt und wohl auch die, die den Hunden am meisten abverlangt. Es ist die Sportart die den Trieben und Veranlagungen der Hunde in ihrer Ursprünglichkeit am nächsten kommt.

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Bei der Fährtenarbeit gilt es, 400 bis 800 Schritt lange Fährten zu verfolgen und bis zu drei Gegenstände erkennen und anzuzeigen/zu verweisen.

Die zweite Abteilung ist die Unterordnung. In Übungen wie der Leinenführigkeit, Freifolge, Sitz-, Platz- und Steh aus der Bewegung sowie Apportierübungen soll der Hund zeigen, dass er freudig, exakt, schnell und aufmerksam die Hörzeichen des Hundeführers ausführt.

Mit der dritten Abteilung, dem Schutzdienst, komplettiert sich die Vielseitigkeitsprüfung. Hier wird der Gehorsam des Hundes in Grenzfällen überprüft. Mit dem Aufspüren des Scheintäters (Helfer) beginnt alles. Danach folgen Situationen wie Verhindern von Fluchtversuchen, Bewachen, Verhindern eines Überfalls usw. Ganz entscheidend für diese Arbeit mit dem Hund ist die Disziplin des Hundeführers und das Verhalten des Hundes, wie z.B. Ausgeglichenheit, Nervenstärke, Selbstbewusstsein, Belastbarkeit und gute Kommunikation mit dem Hundeführer.

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Turnierhundsport

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Für alle Menschen, die Freude daran haben, sich mit dem Hund aktiv zu bewegen ist der Turnierhundsport = Leichtathletik mit dem Hund die richtige Sportart. Angeboten werden unterschiedliche Laufdisziplinen, die als Mensch/Hund Team bewältigt werden müssen. Gestartet als „Breitensport für Jedermann“ messen sich mittlerweile die Sportler auf einem leichtathletischen Niveau. Durch die Aufteilung in Altersklassen und der getrennten Wertung von Männern und Frauen wird sportliche Chancengleichheit geschaffen. Diese Sportart eignet sich für jeden, der Spaß an aktiver Bewegung hat. Die bekanntesten und beliebtesten Wettkampfformen im THS sind der Vierkampf, der CSC und der Geländelauf (1.000 / 2.000 und 5.000 m). Den Vierkampf muss man wohl als „Die Königsdisziplin“ bezeichnen. In vier unterschiedlichen Kategorien werden Mensch und Hund Leistungen abverlangt: Gehorsam/Unterordnung, Hindernis-, Slalom- und Hürdenlauf.

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